Entwicklungsreise Unternehmertum

CEOs, Unternehmer und Unternehmerinnen tragen jeden Tag die Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Firma und der Mitarbeitenden. Sie sind die treibende Kraft, die das Wachstum vorantreibt, die Herausforderungen bewältigt und das Team inspiriert. Doch während sie sich um den Erfolg des Unternehmens kümmern, bleibt oft ein wichtiger Aspekt auf der Strecke: Ihre persönliche Zufriedenheit. Das muss nicht sein.
Krisenfeste Führungsteams entwickeln

In den turbulenten Zeiten einer Krise steht jedes Unternehmen vor erheblichen Herausforderungen. Für Verwaltungsräte und Firmeneigentümer in der Schweiz, die die Verantwortung für die strategische Ausrichtung und das langfristige Wohlergehen ihrer Firmen tragen, ist es von zentraler Bedeutung, das Unternehmen durch solche Zeiten sicher zu steuern. Ein entscheidender Faktor ist dabei die Zusammensetzung und Handlungsfähigkeit der Führungsteams. Ein starkes, vielseitiges und krisenfestes Team kann den Unterschied zwischen einer erfolgreichen Bewältigung der Krise und einem Scheitern des Unternehmens ausmachen.
Geschäftsmodell-Innovation

Leider verstehen Führungskräfte in Europa immer noch nicht, was die digitale Ökonomie bedeutet. Für sie und die Politik ist das Internet immer noch “Neuland” oder eben irgendein Hypethema wie Social Media oder Industrie 4.0. Doch digitale Medien sind viel mehr, viel fundamentaler. Was wir heute sehen ist nur der Anfang. Unternehmen der Zukunft bauen neue Geschäftsmodelle auf, die Kunden begeistern.
Aktiengesellschaften und ihre Eigenarten

Die Aufgabenschwerpunkte im Verwaltungsrat und die typischen Risiken für Krisen im Unternehmen können je nach der Reife des Unternehmens stark variieren. Dem Verwaltungsrat sollte deshalb bewusst sein, in welcher Lebensphase sich das Unternehmen als Ganzes befindet und allenfalls in welchen Lebensphasen sich Tochterunternehmen, wichtige Beteiligungen und möglicherweise sogar strategische Geschäftsfelder befinden, um die Risiko- und Strategie-Arbeit angemessen zu leisten.
Leadership beurteilen

“Leadership ist, wenn andere folgen!” – Das ist eine weit verbreitete und oft zitierte Kurzformel, um Leadership zu beschreiben. Sie betont ein wichtiges Merkmal von Führung, nämlich die Fähigkeit, andere zu beeinflussen und zu motivieren, einem bestimmten Kurs zu folgen. Während diese Definition wichtige Aspekte der Führung hervorhebt, regt sie auch zu kritischen Überlegungen an, die unser Verständnis von Leadership und ihrer Beurteilung vertiefen können.
Peer Board – von CEOs für CEOs

Manchmal wäre es für CEOs schön, eine Gruppe von vertrauten Geschäftsfreunden zu haben. Ein Resonanzraum für Chefs ohne Rechenschaftspflicht. Denn wenn die Geschäftsleitung überlastet, ein Beratungsunternehmen zu teuer, der eigene Lieblingsmensch zu Hause zu nahe und der Verwaltungsrat nicht mehr der geeignete Ansprechpartner ist, dann können sich CEOs ganz schön einsam fühlen.
In guter Gesellschaft

Der Norwegische Staatsfonds lässt die Öffentlichkeit an ihrem Investment-Portfolio und Strategie auf eine ganz persönliche Art teilhaben: CEO Nicolai Tangen führt mit den erfolgreichsten Führungskräften und inspirierendsten Menschen weltweit persönliche Gespräche in seinem Podcast “in guter Gesellschaft”. So können wir aus der norwegischen Schatzkiste von den Besten und Erfolgreichsten lernen, wie sie führen, welche Prioritäten sie setzen und wie sie ihr eigenes Leben gestalten.
Platz 1 – Personalthemen werden strategisch

Im aktuellen swissVR Monitor 1/2024 ist eine bemerkenswerte Verschiebung zu verzeichnen: “Talentmanagement” hat sich an die Spitze der aktuellen Fokusthemen für Verwaltungsräte gesetzt. Sowohl rückblickend als auch für die kommenden 12 Monate ist dieses Thema ganz oben auf der Agenda. Doch noch interessanter ist die zukünftige Entwicklung: “Personelle Herausforderungen auf Ebene Geschäftsleitung” haben sich von Platz 7 auf Platz 4 vorgearbeitet. Das wirft eine wichtige Frage auf: Braucht es mehr Personalkompetenz in den Schweizer Verwaltungsräten?
Grenzen der Inklusion und Toleranz

Diversity und Inklusion erfordern viel Toleranz im Umgang miteinander. Manchmal zeigt jedoch eine Seite ein Verhalten oder fordert Bedingungen, die der anderen Seite verletzend oder einschränkend erscheint. Insbesondere in der Unternehmenswelt, die zunehmend auf Diversität setzt, kann das zu Spannungen und Konflikten führen. Doch man sollte sich nicht auf jeden Anspruch einlassen.
Mikroaggressionen – wider die schleichende Zermürbung

Mikroaggressionen sind wie Mückenstiche: Sie sind lästig, unangenehm, aber kein Problem, wenn es nicht zu viele werden. Doch manche Menschen werden häufiger gestochen und an manchen Orten findet man mehr Mücken als anderswo. Besonders wenn Menschen sich in einem Abhängigkeitsverhältnis oder Minderheitensituation befinden, erleben sie häufiger Mikroaggressionen. Je höher die Dosis des täglichen Gifts, desto eher legt man sich Vermeidungstaktiken zu.
